Alben, Künstler

To Pimp a Butterfly: Kendrick Lamar

Musikgenres erleben immer wieder ein Auf und Ab. Wie oft wurde der Rock schon totgesagt? Selbst von gitarrenschwingenden, basszupfenden, trommelnden Schreihälsen höchstpersönlich. Aufgrund der zunehmenden Elektronik in den verschiedenen Genres war der reine, pure Hip-Hop zuletzt am Pranger und es wurden schon Nachrufe darauf geschrieben. Wo waren sie hin? Die fetten Beats? Die Samples? Die astreinen Punchlines? Das Talent?

Schnell, schnell. Irgendein Lied aus den 80ern verwursten, ein paar spanische Wörter stammeln, ein paar Städte auflisten und schon hat man einen Song, nicht wahr Pitbull?

Und dann kam Kendrick Lamar. Natürlich – woher sonst – straight outta Compton, wie die N.W.A. und daher ist es wenig überraschend, dass er unter anderem mit Dr. Dre höchstpersönlich zusammen gearbeitet hat. Und mit Snoop Dogg, Drake, Busta Rhymes, Tech N9ne, Eminem und Konsorten.

Nach seinem ersten Album “Section.80”, welches schon ganz gute Kritiken erhielt und seinem Nachfolger “good kid, m.A.A.d city” im Jahre 2012 wurde es ein wenig ruhiger um Kendrick, bis er “i” veröffentlichte, was ihm prompt den Grammy für die beste Rap Performance einbrachte.

Nun auf dem Markt – “To Pimp a Butterfly” und das Album wird bisher als Veröffentlichung des Jahres gefeiert. Zurecht. 97% bei Metacritic, unglaubliche Skills, eine fantastische Produktion und von vorne bis hinten ein verdammt starkes Album.

Hip-Hop lebt. Kendrick Lamar liefert dafür den Beweis.

Previous Post Next Post

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply