News & Thoughts

Pharrell, der Dieb

Es ist im Musikgeschäft nichts Neues, dass gerne abgekupfert wird, ohne dass ein bisschen Kohle abgedrückt wird. Ein Liedchen davon kann Timbaland singen, dessen letztes Lebenszeichen diverse Rechtsstreitigkeiten waren, nachdem er beispielsweise die Hintergrundmelodie von “Do it” dreist vom finnishen Chiptune-Musiker Janne Suni geklaut hatte. Vergleiche hier.

Pharrell Williams durfte zusammen mit Robin Thicke gerade erst 7,3 Millionen Dollar abdrücken, da man sich für “Blurred Lines” ganz offensichtlich bei Marvin Gayes “Got to Give It Up” hat inspirieren lassen. Zu deutlich. Den Vergleich dazu kann man sich hier anhören.

Doch es kommt noch dicker für den ultratalentierten Musiker, denn auch sein Welthit “Happy” wird nun unter die Lupe genommen. Die Hinterbliebenden von Gaye sind nämlich der Meinung, dass “Happy” zu sehr nach “Ain’t That Peculiar” klingt, ein weiterer Song des 1984 verstorbenen Sängers. Ähnlichkeiten sind durchaus vorhanden, beide Songs kann man sich hier anhören. Was meint ihr, hat Pharrell sich da zu sehr bedient oder einfach nur gut inspirieren lassen?

Aber auch abseits davon bekommt Pharrell immer mehr Gegenwind. Selbst Kollege will.i.am ist sauer – und es hat mal wenig mit Musik zu tun. Der Black Eyed Peas-Sänger hat vor einiger Zeit die Marke “I AM” ins Leben gerufen. Pharrell folgte einige Zeit später mit der eigenen Marke “I Am Other” – was will.i.am zu einer Unterlassungsklage veranlasste.

Eine Top 10 an Songs, die wie andere Lieder klingen, hat übrigens WatchMojo.com erstellt. Ein interessantes Video!

 

Previous Post Next Post

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply