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Meist gehörte Künstler 2014: Platz 05-01

Fünf Bands und Künstler haben wir bereits gefunden… fünf fehlen noch und damit Willkommen zurück zum dritten Teil des Jahresrückblickes und damit der zweiten Hälfte über die meistgehörtesten Interpreten des Jahres 2014.

Bei den Plätzen 10 bis 6 gab es mit London Grammar tatsächlich nur eine einzige Band, die ich 2013 noch nicht kannte und damit ihr Debüt in meinen Playlists feierte. Ein Trend, der sich möglicherweise auch in den nachfolgenden Plätzen fortsetzen wird, doch schauen wir selbst, welche Künstler am Öftesten von mir angehört worden sind.


Platz 05: Muse

Hey, “Panic Station” ist saucool und “Madness” konnte ich mir auch irgendwann anhören. Aber ich kann nicht der einzige Mensch gewesen sein, der von “The 2nd Law”, dem sechsten Album von Muse, gnadenlos enttäuscht wurde? So ist es für mich auch wenig überraschend, dass primär Songs aus “The Resistance” (namentlich “Undisclosed Desires” und “Uprising”), sowie “Black Holes and Revelations” (“Supermassive Black Hole” und “Knights of Cydonia” dafür sorgten, dass die Band um Matthew Bellamy bei mir in den Top 5 der meistgehörtesten Bands landete. Tolle Musik, tolle Bühnenpräsenz und definitiv auf meiner Liste der Bands, die ich noch live sehen muss. Doch auch wenn man mit seiner spacigen Effektgitarre Dubstep produzieren kann, muss man das nicht auf eine Platte pressen.

Platz 04: Tenacious D

Waren es die Nachwirkungen des Konzerts in der Zitadelle Spandau im August 2013? Das mehrfache Ansehen von “The Pick of Destiny”? Fakt ist, dass Jack Black und Kyle Gass genau die Musik machen, die ich unter der Dusche singen will. In den letzten 12 Monaten gibt es daher ein buntes Potpourri aus den drei Studioalben der Band, die den Tribut zum großartigsten Song aller Zeiten geschrieben hat. Der Feniz ist auferstanden, das Plektrum wieder zusammengesetzt, es ist Zeit zu Rocken!

Platz 03: Royal Republic

Eine handfeste, ehrliche, bodenständige Rockband aus Schweden mit nicht geringer Berlin-Affinität. Wahrscheinlich sind hier die zwei Konzerte, bei denen ich Adam Grahn und Co. in diesem Jahr sehen konnte, der Auslöser für die hohe Platzierung. Dazu noch ein Acoustic-Album mit den Nosebreakers, für welches ich sogar meine Crowdfunding-Jungfräulichkeit verloren habe, welches unentwegt lief – wenn das neue Album wirklich im nächsten Jahr kommt, wird auch 2015 kaum ein Weg für mich an den Schweden vorbeiführen.

Platz 02: Queen

Queen ist für mich die großartigste Band, die jemals existiert hat. John Deacons Basslines, Brian Mays Solos, die Snaredrum-Hi-Hat-Kombinationen von Roger Taylor und der unvergleichliche Gesang von Freddie Mercury. “Don’t Stop Me Now”, “Under Pressure”, “Somebody to Love”. Großartige, fantastisch gealterte, echte Musik. Mehr gibt es hier wahrlich nicht zu sagen.

Platz 01: Linkin Park

Wenn mir einer vor 12 Monaten gesagt hätte, dass ich diese Band auf Platz 1 der meistgehörtesten Künstler des Jahres haben werde, hätte ich gelacht. Wenn mir das Jemand letzte Woche gesagt hätte, ebenfalls. Abgesehen davon, dass ich kein Geld der Welt zahlen würde, um Linkin Park live zu sehen, weil ich Kopfschmerzen davon bekomme, wenn ich daran denke, Chester Bennington live zu hören und abgesehen davon, dass mir “The Hunting Party” abgesehen von “Until It’s Gone” wenig im Gedächtnis geblieben ist, gibt es genug andere Songs von Linkin Park, die allesamt verdammt gut sind. “Castle of Glass” und “Breaking the Habit”, zum Beispiel. Oder “The Little Things Give You Away” und “In The End”. Linkin Park haben in diesem Jahr ihr sechstes Studioalbum veröffentlicht und bisher habe ich auf fast Jedem (außer dem letzten, miesen Remix-Album) irgendwelche Songs gefunden, die gut ins Ohr gingen. Und scheinbar hat es das Sextett um Chester und Mike Shinoda so geschafft, sich an die Spitze zu beißen. Und das sogar mit etlichem Abstand. Chapeau!

Ein kleiner Spoiler vorweg – keine dieser Bands hat es geschafft, eins ihrer Lieder in den meistgehörtesten Songs des Jahres 2014 zu platzieren. Aus den gesamten Top 10 wird man nur eine einzige Band wiederfinden – welche das ist erfahrt ihr im vierten und letzten Teil des Jahresrückblickes!

 

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