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A-F-R-O: die Zukunft des Hip-Hops

Mit wenigen Ausnamen verkauft ein Rapper heutzutage keine Platten, weil er die besten Beats oder die besten Rhymes an den Start bringt, sondern weil er im Rampenlicht steht, irgendein freshes Accessoire verkauft oder mit Skandalen glänzt.

Zeit, die Spielregeln zu ändern. R.A. the Rugged Man, in meinen Augen einer der besten Rapper, die es gibt, hat einen Wettbewerb veranstaltet, bei dem er unter anderem mit Talib Kweli, einem weiteren genialen Rapper ein neues Talent gesucht hat. Ein Teilnehmer schnappte sich den Beat von “Definition of a Rap Flow” – einer der Songs, bei denen R.A. selbst zeigt, was er eigentlich für eine Schnelligkeit an den Tag legen kann –  und knallte Double Times auf den Beat, dass einem schwindelig werden kann. Und das klingt so:

R.A. selbst wunderte sich, woher dieses Talent kam und war erstaunt, dass Jamal Gutierrez, der Mann hinter dem Mikrofon, zum Zeitpunkt  der Aufnahme erst 16 Jahre alt war. SECHZEHN! R.A. nahm A-F-R-O, wie Jamal sich nennt, unter seine Fittiche und arbeitet unter anderem mit Legende DJ Premier nun an seinem Debütalbum.

Für R.A. kann A-F-R-O das Spiel ändern. Ohne Publicity, ohne Rampenlicht, ohne shiny objects. Ist also dieser 17-Jährige die Zukunft des Hip-Hops?

http://uproxx.com/music/2015/09/afro-ra-the-rugged-man-uncharted/

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