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20 in 2019: Royal Republic – “Fireman & Dancer”

Royal Republic – “Fireman & Dancer”
aus dem Album “Club Majesty”

Es hat ein bisschen gedauert, aber hier sind sie wieder! Das schwedische Quartett um Frontsänger Adam Grahn hat nämlich in diesem Jahr nach einer rieeeesigen Verzögerung das fünfte Studioalbum auf den Markt geworfen und dabei wieder ordentlich Energie ins Tanzbein gejagt.

Eigentlich wollte die Rock Band aus Malmö bereits Anfang des Jahres auf Tour gehen, die Tickets waren schon lange gekauft, doch aufgrund weiteren Arbeiten am Album musste unter anderem die Berlin-Show von Februar in den Dezember verlegt werden – und ich konnte nicht hingehen. Die Streak ist gebrochen! Aber keine Sorge – nächstes Jahr sind sie wieder in der Columbiahalle.

Muss ich tatsächlich noch viel über meine Liebe zu Royal Republic schreiben? Tatsächlich kam der Song bereits in der Serie “Song of the Week” vor, Royal Republic waren 2016 und 2015 bereits Teil der “20 in”-Serie, ich habe vor drei Jahren über den letzten Konzertbesuch ausgiebig geschrieben. Tatsächlich war ich nach der Veröffentlichung von “Club Majesty” allerdings sehr ruhig, geradezu uneuphorisch. Warum? Ich bin kein großer Fan vom Album. Während ich “Weekend Man” als Geniestreich bezeichne, als bestes Album der Truppe, schlägt “Club Majesty” in die gleiche Kerbe. Immer und immer wieder. Mit Disco-Schuhen.

Ich finde Songs wie “Can’t Fight the Disco” oder “Boomerang” ganz okay, “Anna-Leigh” ist natürlich mit einem Augenzwinkern zu sehen, aber insgesamt war es mir dann doch zuviel same-same und zuviel auf Radio und Tanzbar gemacht. Zuviel wie “Baby”. Während der Vorgänger mit “Here I Come (There You Go)” immerhin noch einen Song hatte, der in die Punk-Richtung ging oder “Any Given Sunday” der beste Song ist, den Billy Idol nie geschrieben hat.

Dennoch war und bin ich von der ersten Single “Fireman & Dancer” noch immer schwer begeistert. Im Prinzip ein zweiter Teil von “When I See You Dance With Another”, den ich besonders auf dem Flug von Berlin nach Düsseldorf vor einem dreiviertel Jahr fast eine Stunde lang durchgängig gehört habe. Persönlich hoffe ich, dass Royal Republic den Rock wieder in den Club lassen, aber ich beschwere mich nicht. Nach vier sehr guten Alben darf auch gern ein bisschen Mittelmaß rauskommen – wenn einzelne Songs immer noch so gut sind, wie dieser hier.

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