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20 in 2019: Giant Rooks – “Wild Stare”

Giant Rooks – “Wild Stare”
aus der EP “Wild Stare”

In der englischen Sprache gibt es eine gewisse Redewendung, die in unnachahmlicher Weise ausdruckt, was mir durch den Kopf gegangen ist, als ich herausgefunden habe, woher diese Band stammt: “Colour me fucking surprised.” Tatsächlich werfe ich hier zur Abwechslung etwas durcheinander und präsentiere zuerst den Song, um den es heute geht:

Giant Rooks sind eine deutsche Rockband. Aus Hamm. Das Quintett kommt aus Hamm und die Jungs sind allesamt noch Anfang 20. Ich war so dermaßen überrascht, als ich das herausgefunden habe, weil ich felsenfest davon überzeugt war, dass sich dahinter das nächste große Ding der internationalen Indie Rock-Szene verbirgt. Tatsächlich waren die Jungs nicht nur mit Kraftklub oder den Mighty Oaks auf Tour, sondern auch mit The Temper Trap – aber die sind laut Aussage des Sängers vor ein paar Jahren ohnehin nach Berlin umgezogen, vielleicht daher der Kontakt?

Frederik Rabe (Gesang), Luca Göttner (Bass), Finn Schwieters (Gitarre), Finn Thomas (Schlagzeug) und Jonathan Wischniowski (Keyboard) haben sich 2015 zusammengetan und seitdem als Vorgruppe brilliert und Talentwettbewerbe gewonnen, haben Festivals gespielt und zugegebenermaßen eine recht unnötige, aber qualitativ nicht so schlechte Coverversion von “Tom’s Diner” mit AnnenMayKantereit aufgenommen. Schon “Real Estate”, der erste Song auf der gleichnamigen ersten EP ging durch die Decke und wurde millionenfach gestreamt. Aber wenn man von einem Durchbruch sprechen kann, dann mit “Wild Stare” – und weil es so schön war, gibt es noch eine etwas anders arrangierte Live-Version. Hach, ich bin ein bisschen verliebt!

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