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20 in 2019: Dawn Richard – “new breed”

Dawn Richard – “new breed”
aus dem Album “new breed”

Bis vor wenigen Tagen hatte ich keinen Schimmer, wer Dawn Richard ist. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht mehr, wie ich im Juni auf den Song gekommen bin, wer ihn mir vorgeschlagen hat oder ob ich ihn zufällig irgendwo gehört habe. Dennoch ist er mir aufgrund der gelungenen, interessanten Produktion stets im Hinterkopf geblieben. Und selten hatte ich so oft einen “Aha!”-Moment, wie bei der Recherche zu Dawn Richard.

Damals, als MTV noch irgendeine Relevanz hatte, versuchte sich Puff Daddy aka P. Diddy aka Diddy aka Sean Combs als Godfather der Castings. Zumindest stieg er bei “Making the Band” ein und formte 2005 in der dritten Staffel “Danity Kane”, die immerhin zwei Alben auf Platz 1 der US-Charts landen konnten. Teil der Girl Group: Dawn Richard.

Knapp fünf Jahre gründete Combs “Diddy – Dirty Money”, brachte das Album “Last Train to Paris” in die Charts und die dazugehörige Single “Coming Home” ist noch heute ein Song, der ziemlich gut ins Ohr geht. Teil von Dirty Money: Dawn Richard.

Inzwischen hat Dawn Richard, die ursprünglich aus New Orleans stammt, fünf Soloalben rausgebracht und während ihr der große Erfolg noch immer verwehrt bleibt, bedeutet das nicht, dass man ihre Musik nicht hören sollte, denn Richard produziert richtig guten R&B. Der darf auch gerne mal ins Tanzbein gehen, wie etwa bei beim sommerlichen “dreams and converse” oder aber klassischer klingen, wie etwa “jealousy”. Besonders angetan hat es mir aber der Track mit einem unkonventionellen Beat, der dennoch geerdigt und vertraut klingt und nach Emanzipation schreit.

I am a lion
I am a woman
Nothing can stop me

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