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Wie die Zeit vergeht: 10 Jahre alte Alben

WatchMojo.com – deren Top 10-Listen ich beinahe täglich verschlinge – haben ein Video mit zehn Alben veröffentlicht, die in diesem Jahr ihren zehnten Geburtstag feiern. Kann man machen, allerdings bin ich mit der Auswahl in diesem Video nicht sonderlich zufrieden. Bevor ich allerdings spoilere, wer da alles genannt wurde, hier erst einmal das genannte Beweisstück.

 

Warum ich mit dieser Album nicht zufrieden bin: Es wird gesagt, es sind mit die besten Alben, die 2005 veröffentlicht worden sind. Okay. Geschmackssache. Es sind die Alben, die kommerziell erfolgreich waren und gute Reviews erhalten haben. Mal davon abgesehen, dass die Liste tatsächlich so wirkt, als hätte man einfach die Liste der am besten bewerteten Alben 2005 bei metacritic genommen und sich da ein paar Kirschen herausstibitzt, ist es einfach unfassbar, wieviele Alben da unterschlagen werden.

Hier also eine Auswahl an Alben, die ebenfalls ihren zehnten Geburtstag feiern. Zehn!

The Chemical Brothers – “Push the Button”
Unter anderem mit dem weltweiten Smash Hit “Galvanize” und so ziemlich das letzte, was die Brothers im Angesicht der weltweiten Relevanz veröffentlicht haben. Schade, denn schon vorher und danach gab es noch immer gute Musik.

The Mars Volta – “Frances the Mute”
Grandioses, aber schwer liegendes Konzeptalbum.

Jack Johnson – “In Between Dreams”
Nach “On and On” war dies der weltweite Durchbruch von Johnson mit Songs wie “Sitting, Waiting, Wishing”, “Better Together” und “Good People”. Eines der essentiellen Sommeralben.

Jennifer Lopez – “Rebirth”
Comeback-Album, nachdem sie sich eine Weile auf ihre Filmkarriere konzentrieren wollte, unter anderem mit der Single “Get Right”, die weltweit in den Top 10 landete.

50 Cent – “The Massacre”
Fiddys zweites Album nach “Get Rich Or Die Tryin'”, welches mit “Disco Inferno”, “Candy Shop” und “Just A Lil Bit” etliche Hits produzierte.

Daft Punk – “Human After All”
Nach dem sehr durch Disco inspirierten “Discovery” besinnten sich die Franzosen wieder sehr auf die elektronischen Wurzeln und mischten ein paar Gitarren-Riffs rein. Heraus kamen experimentielle Songs wie “Robot Rock” oder “Technologic”.

Queens of the Stone Age – “Little Sister”
Mit neuem Line-Up um Josh Homme und Mark Lanegan das vierte Studio-Album, u.a. mit “Little Sister”.

Beck – “Guero”
Bis heute Becks kommerziell erfolgreichstes Album, u.a. mit “E-Pro”.

Will Smith – “Lost and Found”
Smiths bisher letztes Album, auf welchem die weltweiten Hits “Party Starter” und “Switch” zu finden sind.

Rob Thomas – “…Something to Be”
Das erste Soloalbum des Matchboy Twenty-Sängers, der mit “Lonely No More” einen weltweiten Hit hatte.

Fall Out Boy – “From Under the Cork Tree”
Zweites Studioalbum des Quartetts, mit dem sie den internationalen Durchbruch hatten, u.a. mit “Dance, Dance” und “Sugar, We’re Goin Down”.

Maxïmo Park – ” A Certain Trigger”
Debüt-Album der Briten, u.a. mit “Apply Some Pressure” und “Going Missing”.

System of a Down – “Mezmerize/Hypnotize”
Nicht nur das erste Doppelalbum von System of a Down, sondern gleichzeitig auch die letzten Studio-Werke der Band. Anschließend gab es einen Streit, lange Pausen und einige Konzerte – mehr nicht. Hier findet man u.a. “B.Y.O.B.” und “Lonely Day”.

Foo Fighters – “In Your Honor”
Doppelalbum der Band um Dave Grohl – CD1 mit eher härteren Songs, während CD2 eher akustische Tracks beinhaltet. Gleichzeitig auch eines der kommerziell erfolgreichsten Alben der Foo Fighters, u.a. mit “Best of You”.

Dropkick Murphys – “The Warrior’s Code”
DAS Album der Murphys, beinhaltet den mit Abstand bekanntesten Song “I’m Shipping Up to Boston”.

Missy Elliott – “The Cookbook”
Bis dato das letzte Studioalbum der bekannten Rapperin, auf welcher u.a. “Lose Control” und “We Run This” zu finden sind.

Editors – “The Back Room”
Das Debütalbum der britischen Band, welches einschlug wie eine Bombe. Von “Munich” über “Blood” bis zu “All Sparks” sind viele Hits der Band hier zu finden.

Thirty Seconds to Mars – “A Beautiful Lie”
Zweites Studioalbum der Band um Jared Leto mit Songs wie “Attack”, “The Kill” oder “From Yesterday”.

Rihanna – “Music of the Sun”
Debütalbum, auf welchem u.a. “Pon de Replay” und “If It’s Lovin’ that You Want” zu finden sind.

The Fray – “How to Save a Life”
Das Debütalbum der Band, die mit dem Titeltrack, “She Is”, “Over My Head (Cable Car)” und weiteren Songs sofort ihren Stil gefunden hatte.

Panic! at the Disco – “A Fever You Can’t Sweat Out”
Das allererste Album der Band, die damals noch ein Quartett aus vier High School-Jungs war. Mit “I Write Sins Not Tragedies” katapultierte man sich direkt in die Top 10 der Charts.

Fort Minor – “The Rising Tied”
Debüt-Soloalbum des Linkin Park-Rappers Mike Shinoda, der mit “Remember the Name”, “Petrified”, “Believe Me” und “Where’d You Go” mehrere Hits schuf.

Nicht vergessen:
The Decemberists – “Picaresque”
The Bravery – “The Bravery”
Robyn – “Robyn”
Nine Inch Nails – “With Teeth”
Audioslave – “Out of Exile”
Oasis – “Don’t Believe the Truth”
Shakira – “Fijación Oral, Vol. 1/Oral Fixation Vol. 2”
The Black Eyed Peas – “Monkey Business”
Backstreet Boys – “Never Gone” (Comeback-Album)
Jamiroquai – “Dynamite”
The Ying Yang Twins – “U.S.A. (United State of Atlanta)”
Hard-Fi – “Stars of CCTV” (Debüt)
Imogen Heap – “Speak for Yourself”
Paramore – “All We Know Is Falling” (Debüt)
OK Go – “Oh No”
Damien Marley – “Welcome to Jamrock”
Coheed and Cambria – “Good Apollo, I’m Burning Star IV, Volume One: From Fear Through the Eyes of Madness”
Bloodhound Gang – “Hefty Fine” (bis heute das letzte Album der Band)
James Blunt – “Back to Bedlam” (Debüt)
Rammstein – “Rosenrot”
Wolfmother – “Wolfmother”
Madonna – “Confessions on a Dance Floor”

Anbei noch eine Spotify-Playlist mit 60 Songs, die vor zehn Jahren auf Alben oder als Singles veröffentlicht worden sind. (Klick)

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