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Review: Selfless – Der Fremde in mir

Self/less
Selfless – Der Fremde in mir
Originaltitel: Self/less

Regie: Tarsem Singh
Erscheinungsjahr: 2015
Laufzeit: 114 Minuten

Der Plot ist schnell erklärt: Sir Ben Kingsley spielt Damian Hale, einen stinkreichen Milliardär, der mit seinen Mitmenschen nicht unbedingt freundlich umgeht. Weil er es sich leisten kann, offensichtlich. Aber was sich Damian Hale nicht leisten kann ist Unsterblichkeit. Nicht nur, dass er schon gefühlte 132 Jahre alt ist, auch wird ihn eine Krebserkrankung diagnostiziert. Es wird also langsam Zeit, sich nach einer Alternative umzusehen.

Ein gewisser (und dubioser) Professor Albright (Matthew Goode, “The Imitation Game”) stellt Hale das sogenannte Shedding vor. Hier wird sein… Geist? Seine Seele? Sein Bewusstsein? Irgendwas jedenfalls in einen neuen, künstlich erschaffenen Körper (Ryan Reynolds) übertragen. Neue Identität, junges Leben, Party in New Orleans. Sauber! Blöd nur, dass der Körper gar nicht so künstlich erschaffen wurde, sondern einem Mann namens Mark Bitwell gehörte, der seinen Körper an die Firma von Albright verkauft hat. Albright will diese Situation nun natürlich aufräumen.

Self/less Still

An sich gar keine schlechte Idee. Gut, sie erfindet jetzt das Rad nicht neu, aber es ist seichte Unterhaltung, leichte Actionkost. Ein ganz simples Konzept, doch leider auch absolut ohne irgendeine Überraschung gespickt. Natürlich entdeckt Hale die gute Seite an sich, natürlich hilft Hale der traurigen “Witwe” seines Körper-Leihgebers, natürlich passiert auch das Ende genau so, wie man es erwartet. Absolutes Schema F und hier verliert sich der Film – neben etlichen Logikfehlern und Ungereimtheiten – leider komplett in die Belanglosigkeit.

Kann man sehen. Kann man aber auch lassen.

Wertung: 4/10

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