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Review: San Andreas

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San Andreas
Originaltitel: San Andreas

Regie: Brad Peyton
Erscheinungsjahr: 2015
Laufzeit: 114 Minuten

Vorab: Wann gab es den letzten wirklich großen Katastrophenfilm? War das “2012”? Wann gab es den letzten großen und guten Katastrophenfilm? Hmm, dass letzte Mal, dass mich Bilder der Zerstörung einer Stadt so fasziniert haben (klingt irgendwie schräg) dürfte “Armageddon” gewesen sein, als der Meteoritenhagel auf die Hochhäuser prallte. Die Bilder in San Andreas sind wirklich gewaltig. Gewaltig. Die Beben, die Zerstörung des Hoover Damms, die einstürzenden Hochhäuser. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich den Film dahingehend nur auf dem Fernseher und nicht im Kino gesehen habe.

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Die Story ist… halt vorhanden. The Rock ist Ray Gaines, ein Hubschrauberpilot, seine Frau (Carla Gugino) hat einen neuen Macker, seine Tochter (gespielt von Alexandra Daddario, keine Ahnung wie alt sie im Film sein soll, aber die Schauspielerin ist um die 30, hat riesige Brüste, die die ganze Zeit im Bild eingefangen werden) ist mit der Gesamtsituation unzufrieden. Also mit der Familiensituation.

Und während da alles im Argen liegt, löst das Auseinanderdriften des titelgebenden San-Andreas-Grabens etliche Erdbeben aus, die Kalifornien ordentlich durchschütteln. Häuser fallen in sich zusammen, Dämme brechen, Katastrophe pur. Und das sieht wirklich super aus. Ohne Frage, gute Leistung des Regisseurs Brad Peyton, der zuvor Kassenschlager wie “Die Reise zur geheimnisvollen Insel” gedreht hat.

Was aber gibt die Geschichte Drumherum her? Natürlich rettet The Rock seine Familie, während der neue Macker an der Seite seiner Frau (Ioan Gruffrudd, Mr. Fantastic aus den ersten Fantastic Four-Teilen) ein Lulli ist und abhaut, als es brenzlig wird. Ist halt alles da, bietet keine Überraschungen und selbst in der emotionalen Szene bleibt The Rock für mich doch tatsächlich überraschenderweise emotionslos wie sein Namensgeber.

Diese Familien- (und Liebes-) -Stories ziehen den Film ein wenig in die Länge, aber die Bilder sind beeindruckend. Der Soundtrack allerdings für die Tonne, selten so etwas Unpassendes gehört.

Insgesamt ergibt das bei mir dank gutem Unterhaltungswert und schauspielerischem Schmelzkäse folgende Punkte:

Wertung: 5/10

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