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Review: Mission: Impossible – Rogue Nation

Mission: Impossible - Rogue Nation Poster
Mission: Impossible – Rogue Nation
Originaltitel: Mission: Impossible – Rogue Nation

Regie: Christopher McQuarrie
Erscheinungsjahr: 2013
Laufzeit: 130 Minuten

Als 1996 der erste Teil der Mission: Impossible-Reihe mit Ethan Hunt (Tom Cruise) veröffentlicht wurde, dachte wahrscheinlich Niemand, dass man zwanzig Jahre später immer noch ein erfolgreiches Action-Franchise an der Angel haben würde. Doch tatsächlich verspricht auch der fünfte Teil explosive Action und wahnwitzige Stunts. Gut, anstelle der Legende John Woo oder J. J. Abrams, die Regie beim zweiten bzw. dritten Teil führten, darf sich mit Christopher McQuarrie Cruises langjähriger Wegbegleiter (“Operation Walküre”, “Jack Reacher”, “Edge of Tomorrow”) an der unmöglichen Aufgabe versuchen – aber das gelingt ihm überraschend gut.

Ethan Hunt wird nach einer Mission gefangen genommen, CIA-Chef Alan Hunley (Alec Baldwin) schließt die Impossible Mission Force und die Untergrundorganisation Syndikat versucht die Weltherrschaft an sich zu reißen. Hunt nimmt nun ohne staatliche Hilfe die Herausforderung an, das Syndikat zu zerstören und bekommt dabei natürlich Hilfe von William Brandt (Jeremy Renner), dem Techniker Benji Dunn (Simon Pegg) und der MI6-Doppelagentin Ilsa Faust (Rebecca Ferguson).

Mission: Impossible - Rogue Nation Still

Gut, am Ende habe ich nicht ganz verstanden, wer hier auf wessen Seite steht und was das Syndikat eigentlich ist. Vielleicht hätte ich mir daher mal irgendeinen der anderen vier Teile anschauen sollen (wobei ich “Phantom Protokoll” sogar gesehen habe, glaube ich). Aber so wichtig ist das gar nicht, stattdessen gibt es halsbrecherische Stunts, Geheimnisse und Intrigen und nebenbei fliegen auch Politiker in die Luft. Kann man mal machen.

Letztendlich hat der Film natürlich kaum Substanz, aber eine Menge Charme. Selbst Tom Cruise scheint in einen Jungbrunnen gefallen zu sein und wirkt so kühn und aberwitzig wie in seinen früheren Paraderollen. Simon Pegg, Jeremy Renner und Rebecca Ferguson sind allesamt gut aufgelegt und spielen damit gute Rollen in einem Actionstreifen, der sich nie zu ernst nimmt, den man mit einem Augenzwinkern gucken kann und sich dabei auch unterhalten fühlen darf.

Wer also viel Action mit ein bisschen Humor sehen möchte, macht mit “Rogue Nation” nicht viel falsch.

Wertung: 6/10

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