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Review: Der große Crash – Margin Call

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Der große Crash – Margin Call
Originaltitel: Margin Call

Regie: J. C. Chandor
Erscheinungsjahr: 2011
Laufzeit: 109 Minuten

Wie man auf dem Bild sieht, ist “Der große Crash” ein “genialer Wall-Street-Thriller” und ein Film, der im Wettbewerb der 61. Berlinale war. War sogar bei den Oscars 2012 für das beste Originaldrehbuch nominiert.

Letztendlich ist dies allerdings ein Film, den ich nicht geschaut habe, weil mich Finanzheinis so brennend interessieren, sondern weil Kevin Spacey die Hauptrolle ergattern konnte. Und weil Zachary Quinto (Sylar in “Heroes”, Spock in den neueren “Star Trek”-Filmen) mitspielt. Und Stanley Tucci. Und Paul Bettany. Und Jeremy Irons. Und Demi Moore – die ich allerdings absolut nicht erkannt habe.

Auf dem Papier also eine absolut hochkarätige Besetzung in einem Film, in dem es um den Start der Finanzkrise 2007 geht. Kurz vor der Krise baut eine Bank bereits massiv Stellen ab, darunter die Stelle von Stanley Tucci, der den Risikomanager spielt. Er hat auf einem USB-Stick allerdings die Informationen gespeichert, welche quasi die Krise voraussagen. Den Stick gibt er Zachary Quinto und der erzählt davon seinem Boss, also Kevin Spacey. Und dann? Dann geht es anschließend knapp 70 Minuten darum, den Risikomanager wiederzufinden, in einer großen Runde mit den Bossen der Bossen zu diskutieren und am Ende alles zu verkaufen um irgendwie den eigenen Kopf und noch viel wichtiger das Geld zu retten.

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Keinerlei Spannung. Kein “Thriller”, auch wenn der Film es durchaus versucht. Handwerklich astrein, wirklich, die Schauspieler spielen ihre Rollen auch exzellent. Aber die Thematik hat mich wirklich nicht interessiert und damit kann ich den Film gar nicht wirklich hoch bewerten.

Wer auf reiche Typen, Geldgerede und Machtspielchen abfährt, wird daran mehr Spaß haben, als ich es hatte.

Wertung: 4/10

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