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Review: Dating Queen

Dating_Queen
Dating Queen
Originaltitel: Trainwreck

Regie: Judd Apatow
Erscheinungsjahr: 2015
Laufzeit: 124 Minuten

Ein Drehbuch geschrieben von der Hauptdarstellerin selbst, die mir zuletzt aufgefallen ist, als sie beim Roast von Charlie Sheen ein wenig zu früh Witze über das Ableben von Ryan Dunn gemacht hat, während sein Jackass-Freund Steve-O versuchte, einfach weiter zu lächeln, aber sichtlich angefressen war? Judd Apatow (“Jungfrau (40), männlich, sucht”, “Beim ersten Mal”) mit einer weiteren Komödie, die gerne unter die Gürtellinie geht? Warum nicht!?

Amy Townsend (also Amy Schumer) ist nicht nur Redakteurin eines stupiden Männermagazins, sondern auch ein wandelndes Tinderprofil und swiped alles nach rechts, was einen Schwengel zwischen den Beinen hat – obwohl sie den muskelbepacktesten Freund seit Hulk an ihrer Seite hat: John Cena. Dies ändert sich aber alles, als Amy einen Artikel über den langweiligen Sportarzt Dr. Aaron Conners (Bill Hader) schreiben muss, weil ihre Chefin Dianna (Tilda Swinton) das so möchte. Die bricht ihre Regel und schläft nicht nur mit ihm, sondern auch bei ihm. Und damit ändert sich alles.

Vorab: John Cena ist großartig. Ich kann den Typen im Wrestling nicht leiden, aber mit welcher Selbstironie er den Muskelprotz spielt ist unfassbar lustig. In der Kinoszene und besonders in der Sexszene bringt er mit die Highlights des Films. Hätte mir viel mehr Szenen mit ihm gewünscht.

Der Rest ist halt typische romantische und lustige Standardkost von Apatow. Einige auch sehr gute Gags (manche natürlich deutlich unter der Gürtellinie), eine durchaus vorhersehbare Story zwischen eigenen Prinzipien, Bindungsängsten und dergleichen, aber das ist in diesem Fall auch durchaus in Ordnung. Vor allem wenn man gleichzeitig mit Amy Schumer und Bill Hader mal zwei Hauptdarsteller hat, die eben keine Supermodels sind. Das macht den Film noch einmal sympathischer.

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Ich habe mich wirklich gut unterhalten gefühlt und kann Jedem diese Komödie ans Herz legen, wenn man einfach mal ein wenig seichte Kost möchte. Tut nicht weh, macht sogar ein bisschen Spaß. Zwischendurch muss man ein paar derbe Gags aushalten, die schon in die Schiene von “Brautalarm” abdriften, bei dem ich mich immer noch frage, was genau daran lustig war. Aber ansonsten ist der Film relativ harmlos und manchmal sogar ein bisschen charmant.

Der Film erscheint übrigens am 21. Januar 2016 auf DVD und Blu-Ray!

Wertung: 7/10

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