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Pokémon Sonne und Mond – Das Abenteuer beginnt!

Herzlichen Glückwunsch, Nintendo und Game Freak. Ihr habt es tatsächlich geschafft und meine gesamte WG dazu gebracht, sich Pokémon Sonne und Mond zu kaufen. Während meine beiden Mitbewohner sich jeweils Pokémon Sonne gegönnt haben, bin ich nun im Besitz von Pokémon Mond. Meine kleine Schwester hat Sonne. Meine Mutter hat Mond. The Hype is real!

Wie kann es sein, dass sich fünf erwachsene Menschen ein Spiel zulegen, welches man unterwegs auf zwei Bildschirmen spielt? Welches seinen Ursprung in Deutschkand vor 17 Jahren hatte und in Japan sogar noch drei Jahre vorher erschienen ist, bei welchem man durch die Felder und Steppen und Wälder rennt und kleine Viecher einfängt, die trainiert und dann gegeneinander antreten lässt? Laut GameStop hatte der Videospielhändler das ganze Jahr über nie mehr Vorbestellungen, als bei Pokémon Sonne und Mond. Ich habe heute in der S-Bahn zwei andere Leute gesehen, die das Spiel auf ihrem Nintendo 3DS gespielt haben. Vielleicht, weil es ein simples, harmloses, liebevolles Spiel ist, welches absolut massentauglich ist und einfach auch unterwegs Spaß macht. Eine Mischung aus Wettbewerb und Tamagotchi.

Mein Abenteuer auf Alola begann nach dem langen Intro mit der schwierigsten Entscheidung. Gut, die war früher wirklich sehr schwer, als man sich noch zwischen Glumanda, Bisasam und Schiggy entscheiden musste, da alle drei Starter einfach toll waren. In den nachfolgenden Generationen war in meinen Augen meistens der Feuer-Starter absolut missraten und die Wahl zwischen Pflanze oder Wasser fiel meist anhand der letzten Evolution. Wenn aus einem niedlichen Pinguin plötzlich ein japanisches Fabelwesen wird, wähle ich das nicht.

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Die drei Starter Bauz, Flamiau und Robball sehen auf dem ersten Blick ja ganz in Ordnung aus. Warum aber seit Jahren jeder Feuer-Starter zu einem aggressiven Monster mutieren muss, welches auf zwei Beinen steht und den schlechtesten Tag seines Lebens zu haben scheint, ist mir ein Rätsel. Da allerdings meine beiden Mitbewohner sich für die Eule entschieden haben und ich die letzte Entwicklung des Wasser-Starters Robball wirklich zu girly finde, habe ich mich doch für die Katze entschieden. Hier sollte mir als Wrestling-Fan die Endform zwar gefallen, aber eigentlich gab es auch hier wieder wesentlich bessere Fanentwürfe als den Quatsch, den die Katze am Ende wird.

Zum Vergleich hier mal drei der schlimmsten Endstufen der Feuerstarter, welche aus einem Küken, einem Affen und einem Schwein entstehen. Und daneben Fuegro, die Endentwicklung von Flamiau.

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Nun ist es recht unwahrscheinlich, dass sich Fuegro am Ende des Spiels noch in meinem Team befindet. Tatsächlich wartet in meiner Pokémon Bank – hier kann man auch ohne Freunde Pokémon zwischen den Spielen austauschen – ein Shiny Balgoras auf mich, welches meine kleine Schwester mir gezüchtet hat. Leider steht die Kompatibilität der Bank zum Spiel noch nicht zur Verfügung, weswegen ich noch warten muss und mit den in Alola lebenden Pokémon anfange.

Bisher habe ich rund fünf Stunden in das Spiel investiert, bin aber noch am Anfang des Abenteuers. Und damit meine ich wirklich am Anfang, ich komme innerhalb weniger Sekunden zur Route 1 und könnte das Haus meiner Mutter besuchen, wo die Reise startet. Stattdessen trainiere ich meine Pokémon, lerne die erste Stadt kennen und fange, was nicht bei Drei auf dem Baum ist. Derzeit befinden sich in meinem Team noch ein Pichu (die Vorstufe vom allseits beliebten Pikachu), ein Mampfaxo (die Vorstufe des dicken Schnarchers Relaxo, welches man derzeit im Hauptmenü über das sogenannte Geheimgeschehen von den Entwicklern geschenkt bekommt), ein neues Käfer-Pokémon namens Mabula, das Flamiau, ein Alola-Mauzi (einige Pokémon der ersten Generation haben ein Redesign erfahren und manche sogar einen komplett neuen Typen), sowie ein Wingull.

Ich habe vorhin bereits von einem sogenannten Shiny-Pokémon geschrieben. Dies sind extrem seltene, farbliche Varianten eines Pokémons. So ist ein Shiny Glurak beispielsweise Schwarzgrau, anstatt Orange. Ein Shiny Pikachu ist Orange, statt Gelb. Zusätzlich erhalten diese schillernden Varianten mehr Erfahrungspunkte, als die normalen Pokémon. Und meine Mitbewohnerin Julez, die sich null für diese Varianten interessiert, hat gestern nach ein paar Stunden einmal mal ein Shiny Wingull gesehen und gefangen. Dieses hat anstelle der blauen Streifen auf den Flügeln und am Schwanz grüne Streifen. Und jetzt gehört es mir, da sie es mir überlassen hat!

Normalerweise ist Wingull aufgrund seiner hohen Schwäche gegen Elektro-Attacken (so ist es als Wasser- und Flug-Pokémon doppelt anfällig dagegen) kein Pokémon, welches ich in meinem Team haben würde, aber hier mache ich derzeit eine Ausnahme. Ansonsten fange ich munter weiter, hoffe, dass ich irgendwann meine auf der Bank befindlichen Pokémon übertragen kann und bin doch recht zufrieden mit dem Spiel.

So ist es in diesem Teil nun endlich möglich, Pokémon, die man fängt, per Knopfdruck direkt ins Team zu beordern, anstatt sie in die Box zu schicken, wo sie gelagert werden. Ein bisschen merkwürdig ist, dass im Pokédex nun wohl ein Pokémon steckt, welches auch den halben, unteren Bildschirm einnimmt – gefühlt. Aber die Karte hat man stets im Blick, wobei ich mich über das Menü eher freuen würde. Das Setting, welches Hawaii nachempfunden wurde, wirkt aber sehr frisch, sommerlich und einladend und macht einfach Spaß.

Vielleicht lasse ich mich ja dazu hinreißen, öfter über meine Abenteuer zu berichten. Vielleicht erfahrt ihr, wie es Flamiau und Wingull geht. Und wer möchte, kann mich gerne auch als Freund adden. Schreibt mir einfach, wenn ihr meinen Freundescode haben möchtet.

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