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Meist gehörte Songs 2014: Platz 05-01

Alles hat ein Ende – nicht nur das Jahr 2014, sondern auch mein dazugehöriger Jahresrückblick. Dies hier ist der vierte Teil und damit Abschluss der Serie und er dreht sich um die meistgehörtesten Songs des Jahres 2014.

Die Songs müssen wie gehabt nicht im Jahr 2014 veröffentlicht worden sein, ich muss sie auch nicht im Jahr 2014 entdeckt haben – wobei dies in der nachfolgenden Liste sogar bis auf einen Song zutrifft. Doch lest selbst, welche Songs ich im vergangenen Jahr am öftesten gehört und noch nicht überhört habe!


Platz 05: George Ezra – “Budapest”

In Italien kam der Song wohl schon im Dezember 2013 raus – im Rest der Welt im Sommer 2014. Entdeckt habe ich George Ezra allerdings erst Ende Oktober 2014, sein Pech, denn sonst hätte der Song weitaus höher landen können. Ein seichter Folksong, der sofort ins Ohr geht und einfach sympathisch ist. Die tiefe Stimme des 1993 geborenen Ezras überrascht, harmoniert mit der Musik und könnte auch im nächste Jahr weit oben in dieser Liste stehen. Abwarten, George. Abwarten!

Platz 04: London Grammar – “Strong”

Spoileralarm – die einzige Band aus der Liste der meistgehörtesten Künstler, die es auch in diese Liste geschafft hat. London Grammar um Hannah Reid hatten auf ihrem Debütalbum viele gute Songs, wie etwa “Nightcall” als Cover von Kavinsky (könnte man vom “Drive”-Soundtrack kennen”), “Hey Now” (auch im Arty Remix, welchen man in “Forza Horizon 2” findet) oder “Wasting My Young Years”. Am meisten berührt hat mich allerdings “Strong”, den ich im Februar 2014 das erste Mal überhaupt gehört habe. Die Assoziation zu “Teardrop” von Massive Attack war sofort vorhanden, Reid klingt stark und verletzlich zugleich und das Lied lässt den Hörer schwelgen. In Erinnerungen? In Träumen? In Emotionen? Einfach in allem.

Platz 03: M83 – “Midnight City”

Gefühlt wäre dieser Song bei mir in den Jahrescharts auf Platz 1 gelandet. Allerdings befindet er sich sowieso in meinen Gesamtcharts von last.fm auf der Spitzenposition und dies im Prinzip seitdem ich ihn Mitte 2012 das erste Mal gehört habe. Am Anfang dachte ich, dass mich die Synthmelodie des Refrains ziemlich schnell nerven wird, allerdings warte ich 2 1/2 Jahre später noch immer darauf. Allerdings warte ich trotz weiterer veröffentlichungen, wie zwei Soundtracks, auch noch immer darauf, dass ein Song der Franzosen ähnlich einschlägt, wie “Midnight City”. Und ich möchte einen Extended Mix mit längerem Saxophon-Outro. Get Saxy!

Platz 02: Dotan – “Home”

Der dritte Künstler in dieser Liste, der mir im letzten Jahr vollkommen unbekannt war, obwohl der Niederländer bereits 2011 sein erstes Album “Dream Parade” veröffentlichte. Doch erst im Oktober, als ich “Home” das erste Mal hörte, lernte ich sein Talent erst zu schätzen. Auf dem zweiten Album “7 Layers” verbergen sich noch andere, tolle Songs, wie etwa “Fall”, doch “Home” lief bei mir seit Herbst tatsächlich auf Dauerschleife. Ein sympathischer Künstler, der hiermit hoffentlich nur seinen ersten von vielen Hits hatte!

Platz 01: The Lumineers – “Stubborn Love”

Ein Sleeper Hit, wie man so gerne sagt. Ein Song, der schon seit einiger Zeit draußen ist und sich langsam und stetig nach oben schleicht. “Stubborn Love” lief bei mir das erste Mal bereits im Herbst 2012, kurz nachdem ich den bekanntesten Song der Folkband, “Ho Hey” kennenlernte. Laut last.fm folgte dann allerdings eine Pause von über einem Jahr, bis ich “Stubborn Love” im Januar 2014 wieder hörte. Dies lag daran, dass der Song für ein Tribute Video für die verstorbene Wrestlerin Mae Young verwendet wurde. Ein emotionaler Zusammenschnitt der Karriere einer Frau, die ihr erstes Wrestlingmatch Anfang der 1940er Jahre bestritt und Anfang des Jahres im Alter von 90 Jahren verstarb.

Persönlich ging mir der Tod nicht sonderlich nahe, da ich die Hochphase von Mae Young verständlicherweise nicht erlebt habe. Dennoch wurde bei dem Zusammenschnitt eine tolle Arbeit geleistet, der Song perfekt mit den Bildern abgestimmt und so passierte es, dass mich “Stubborn Love” das ganze Jahr über begleitete. Einen Link zum entsprechenden Video gibt es hier:

Und damit verabschiede ich mich mit dem Jahresrückblick bis zum nächsten Jahr, wenn wir uns anschauen können, welche heute unbekannten Künstler vielleicht dann auf dem Treppchen stehen oder ob es überraschende Comebacks oder gar Titelverteidigungen geben wird!

Hier noch einmal alle zehn Songs in einer Playlist!

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