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Hello Adele, it’s me. See you in 2016!

Was war da eigentlich gestern los? Auf Adeles Homepage durften die Leute, die sich als Mitglieder in ihren Spammail-Verteiler eingetragen haben als loyale Fans zwei Tage vor dem offiziellen Vorverkaufsstart versuchen, ein paar Tickets für ihre sechs Konzerte in drei deutschen Städten (Berlin, Hamburg, Köln) zu ergattern. Und was war das für ein Chaos.

Zuerst lerne man: 9 Uhr GMT ist nicht 9 Uhr bei uns. Blöd allerdings, dass ich das komplett verpeilt habe und mit meiner besten Freundin Julez zusammen um 9 Uhr jeweils vor unseren Rechnern saß, da wir als treue, loyale Fans der Sängerin natürlich am Mitglieder-Vorverkauf teilnehmen wollten. Also mussten wir eine Stunde warten und konnten uns pünktlich fünf Minuten vor dem offiziellen Verkaufsstart dann durch einen Klick auf die Buttons in die Warteschlange einreihen. Warteschlange. Fünf Minuten vor Zehn.

Und da saßen wir nun und schauten dabei zu, wie alle dreißig bis vierzig Sekunden ein automatischer Countdown herunterlief, die Seite aktualisiert wurde und man weiterhin in der Warteschleife hockte, Tickets aber wohl noch verfügbar waren. Und wir schauten dabei zu. Und schauten zu. Und irgendwann musste ich dann doch auf Arbeit fahren, während Julez die Rechner überwachte.

Dort angekommen guckte ich mich nach Alternativen um und in den beiden Facebook-Veranstaltungen zu den Berlin-Konzerten sprachen Leute auch nur davon, dass sie seit 30 Minuten oder länger in der Warteschleife hockten. Wundervolle Aussichten, die dadurch unterbrochen wurden, dass Jemand schrieb, man könne sich auch Tickets über RTL bestellen, denn – verstehen tue ich das nicht – irgendwie gab es eine Kooperation mit RTL-Tickets, Eventim und Adele und deswegen konnte man auf der RTL-Homepage über seinen Eventim-Login Tickets kaufen. So sieht im Übrigen der Saalplan aus (ein Klick vergrößert).

adele_saalplan

Julez kam dann nach rund 50 Minuten doch mal ran und klickte Block 206 an, weil es das Beste war, was es noch gab. Immerhin, wenigstens nicht auf dem Oberrang. Doch die Tickets, die angeblich noch verfügbar waren, waren dann auch wieder weg und es blieb Block 412 für 68 Euro.

adele_preise

Über 60 Euro für einen Platz ganz weit weg sah ich allerdings nicht ein und aktualisierte wie ein Blöder die RTL-Seite, da Tickets dort immer wieder freigegeben wurden, weil man die dort nur für 15 Minuten reservieren konnte, falls man die dann aber doch nicht erwarb, gingen sie wieder raus in den freien Verkauf. Und ich hatte Glück: Zwei Tickets im Innenraum in Block A, in der Mitte, Reihe 19. Jeweils 150 Euro das Stück. Gekauft!

Es war wahnsinniges Glück, wirklich, denn nachträglich noch ein einzelnes, drittes Ticket zu holen, war beispielsweise nicht möglich. Wobei der Preis natürlich happig ist, machen wir uns nichts vor. Sind 150 Euro viel Geld? Natürlich. Teurer als Festival-Tickets beispielsweise, wie für das Lollapalooza 2016, wo ich für ein Ticket 99 Euro zahlte. Aber es gibt ein paar Künstler, für die ich dieses Geld tatsächlich in die Hand nehme und Adele ist eine Person davon. Ich liebe ihr Konzert in der Royal Albert Hall in London, ein unglaublicher Abend, der auf Band festgehalten wurde. Und so ein Erlebnis erwarte ich nun auch am Sonntag, den 8. Mai. Emotionen, Glamour, Musik und ein ganz besonderes Gefühl. Mit Adele. Hello. It’s Me!

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