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Everything, Dotan. Everything.

Beide Interpreten machen irgendwo Pop-Musik. Allerdings zeigen sowohl Dotan, als auch Everything Everything, was für ein Spektrum Pop eigentlich hat. Dotan ist eher sanft unterwegs, ihm reicht eine Gitarre, sein Gesang, träumerische und melancholische Melodien und dann sind Songs wie “Hungry” auch bereits fertig. Everything Everything hingegen betrachten ihre Musik als klangvolles Experiment, spielen mit Tempos, elektronischen Elementen und den Reglern herum und dann kommt am Ende ein Gebräu namens “Cough Cough” heraus. Zweimal Pop, allerdings komplett andere Facetten.

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Nächste Woche treffen die Beiden von mir sehr geschätzten Künstler fast aufeinander, denn ich werde mir Beide live anschauen.

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Everything Everything sind ein buntes Quartett aus England, die mit ihrem zweiten Album “Arc” den Durchbruch geschafft haben. Neben dem oben verlinkten Song war auch “Kemosabe” ein Grundpfeiler des Werkes, auf dem dritten Album “Get to Heaven” gefallen mir besonders “Distant Past” und das wesentlich eingängigere “Regret”. Treue Leser wissen, dass ich die Jungs bereits beim Lollapalooza 2015 in Berlin sehen konnte, wo sie auch eines meiner Highlights waren. Als Vorband haben sie im Übrigen Inner Tongue dabei, von denen ich mir beispielsweise “Fallen Empire” noch anhören muss.

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Dotan hingegen stammt aus den Niederlanden und hat international erst ein Album veröffentlicht, nachdem “Dream Parade” nur in seiner Heimat auf den Markt kam. “7 Layers” hat dann allerdings den Erfolg gebracht, landete in den Niederlanden auf Platz Eins und kratzte in Deutschland an den Top 20. Besonders gefallen hat mir der Song “Home”. Antreibend und dennoch irgendwo verloren. Auch “Fall” ist großartig, generell ein Album zum Durchhören. Dotan bringt Matt Simons mit, dessen “Catch & Release” ich vorher schon kannte.

Zwei komplett unterschiedliche Interpreten. Zwei Konzerte, auf die ich mich sehr freue und die einen gelungenen Abschluss des Konzertjahres bilden werden. Einmal Tanzen, einmal Schwelgen. Ich werde berichten, wie die beiden Auftritte waren!

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