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BBC Sound of 2016

Im letzten Jahr habe ich noch groß über den Sound of 2015 berichtet (Teil 1 und 2), in welchem sich letztlich Years & Years durchsetzen konnten, doch der Sound of 2016 ist komplett an mir vorbeigegangen.

Dabei standen die Nominierungen bereits seit Ende November 2015 fest und konnten mit Alessia Cara (“Here”), Frances (“When It Comes To Us”) und Jack Garratt (“Worry”) nur drei Acts aufwarten, die ich im Vorfeld kannte. Ich habe diese Nominierung auch mitbekommen, mir auf Spotify eine Playlist erstellt, aber das Thema dann völlig aus den Augen verloren. Bis heute – wo der Gewinner oder die Gewinnerin festgelegt wurde.

Persönlich hätte ich mit einem Sieg von Alessia Cara gerechnet, bei der seit Monaten schon der Durchbruch prognostiziert wird, immerhin hat “Here” auch schon fast Millionen Klicks auf YouTube. Letztendlich wurde es aber weder die kanadische Sängerin, noch Frances, noch NAO, Blossoms, Mura Mara, WSTRN,  Billie Marten, Dua Lipa, Izzy Bizu, J Hus, Loyle Carner, Mabel, RAT BOY oder die Section Boyz. Die waren nämlich alle noch nominiert.

Stattdessen hat Jack Garratt den Wettbewerb gewonnen und tritt damit in die Fußstapfen von den bereits angesprochenen Years & Years, Sam Smith, Jaim, Jessie J, Michael Kiwanuka, Ellie Goulding, Adele, Mika, Keane und Co. – im Prinzip bedeutet dies aber nichts anderes, als das der BBC und damit auch ein Teil der restlichen Medienwelt nun die Maschine anwirft und das Album “Phase”, welches Garratt im Februar rausbringt, ordentlich bewerben wird.

Jack-Garratt-Phase

Man wird nun also in den kommenden Monaten mehr vom rotbärtigen Briten hören, der einen interessanten Mix aus Indie Pop, RnB-Elementen und Trip Hop liefert. Wie massentauglich das Ganze ist, wird man sehen, wenn Garratt versucht auch außerhalb der Insel in den Charts zu landen. Doch bis hierhin: Glückwunsch und alles Gute!

 

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