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20 in 2018: Thirty Seconds To Mars – “Rescue Me”

Thirty Seconds To Mars – “Rescue Me”
aus dem Album “AMERICA”

Die Wartezeit war ganz schön lang – immerhin fünf Jahre! Fünf Jahre sind vergangen, seitdem Thirty Seconds To Mars ein Album herausgebracht haben. Und ich war wirklich kein Fan von “LOVE LUST FAITH + DREAMS”. Überhaupt nicht. Schon hier hat das Trio um Jared Leto sehr mit elektronischen Elementen herum experimentiert und hätte einige Songs auch lieber im Baukasten lassen sollen, wenn es nach mir ging.

Generell war ich ohnehin nie ein wirklich großer Fan der Band. Ich mag Jared Leto als Schauspieler, solange er den Joker in Ruhe lässt. Ich find einige Songs recht gut, wie “The Kill” oder “Kings and Queens”, aber mit jedem Song hatte ich vor Augen, wie es Jared Leto gefallen muss, seine Musik in großen Stadien vor großen Zuschauermassen zu präsentieren, anstatt tatsächlich Songs zum Mithören zu schaffen. Wenn es also eine Band gibt, die für mich Stadium Rock (oder dergleichen) repräsentiert, dann ist es Thirty Seconds To Mars. 

Mit Rock hatte das letzte Album dann eher weniger zu tun – und jetzt auf “AMERICA” ist es gar nicht anders. Und ich finde das auch nicht sonderlich verwerflich. Ich habe nichts gegen pompöse Musik, ich habe nichts gegen Musik, die dafür gemacht ist, von Massen getragen zu werden – Imagine Dragons machen schließlich kaum etwas Anderes und sind vom ersten Album, auf welchem es Rock, Pop, RnB und Ähnliches gab auch inzwischen meilenweit entfernt. Aber auf Dauer ist mir diese gewaltige Musik auch anstrengend. “Walk On Water” und “Rescue Me” haben es mir allerdings auf dem aktuellen Album angetan. Beide gehen sehr gut ins Ohr, bleiben dort auch hängen und diese Songs würde ich gerne mit einigen anderen sehr gerne mal live sehen. Thirty Seconds To Mars auf einem Festival? Sehr gerne doch!

Wie passend übrigens, heute, an Heiligabend, dass Jared Leto immer mehr wie Jesus aussieht!

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