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20 in 2018: Jacob Banks – “Chainsmoking”

Jacob Banks – “Chainsmoking”
aus dem Album “Village”

Bis vor wenigen Wochen sagte mir Jacob Banks eigentlich gar nichts, obwohl ich den ein oder anderen Song von ihm tatsächlich mal gehört habe. “In The Name Of Love” lief beispielsweise im Abspann von “The Equalizer 2”, doch das ist kein Film, den ich mit guter Musik – oder gutem Inhalt – verbinden würde. “Love Ain’t Enough” dudelt im Hintergrund von FIFA 19, aber die Zeiten, wo der Soundtrack so gut ausgewählt ist, dass man da unbedingt hinhören sollte, sind schon lange vorbei. Und “Diddy Bop” mit Louis The Child kenne ich, aber den Film dazu – mal wieder Shades of irgendwas – habe ich nicht gesehen.

Bewusst gestoßen bin ich auf den Mann aus Birmingham, der in Nigeria geboren wurde, erst, als ich tatsächlich nach Künstlern geguckt habe, die ähnlich wie Rationale sind. Und als dann angezeigt wurde, dass Jacob Banks auch noch nach Kwabs klingen soll, wurde ich neugierig. Und tatsächlich sind die Vorschläge gar nicht weit hergeholt – wobei in der Stimme von Banks weitaus mehr Pathos steht, sie viel schwerer, tiefer ist und deutlich kräftiger ist, als von den anderen beiden genannten Künstlern.

“Unknown (To You)” ist beispielsweise eine unfassbar gefühlvolle, melancholische Ballade voller Herzschmerz und mit einem unfassbar vorgetragenen Refrain, die man definitiv gehört haben sollte. Gleiches gilt für “Be Good To Me” mit der schwedischen Sängerin Seinabo Sey. Auch die Songs oben, die verlinkt sind, sind allesamt richtig gut!

Persönlich angetan auf Banks erstem Album “Village”, welches nach einigen EPs veröffentlicht wurde, ist “Chainsmoking”, welcher nicht nur voller Soul steckt, sondern auch an Gospel oder African-American Spirituals erinnert. Dazu ein moderner Beat, Future Bass, ein paar jaulende Gitarren und fertig ist einer meiner absoluten Lieblingssongs des Jahres, die ich sehr, sehr spät entdeckt habe. Wann kommt Jacob Banks nach Deutschland?

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