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20 in 2018: Editors – “Magazine”

Editors – “Magazine”
aus dem Album “Violence”

Die Editors aus Birmingham in England – eine meiner Bands zu denen ich immer wieder zurückfinde, aber nie den kompletten Zugang finde. Die mit einer solchen Schwere und Melancholie ihre Musik zelebrieren, dass ich es auch sehr schwer finde, sie dauerhaft zu hören. Und die ich persönlich in einem Atemzug nennen muss mit Interpol, bei denen es nicht großartig anders aussieht.

Dennoch mag ich die Truppe um Lead Singer Tom Smith sehr gerne und würde sie mir wünschen, sie mal auf dem Lollapalooza in Berlin erleben zu dürfen, wo sie gut hinpassen würden. Es gibt allerdings kein Album, welches ich mir wirklich von vorne bis hinten anhören kann, das letzte Werk “In Dream” fand ich sogar regelrecht belanglos, während meine beiden Lieblingsalben noch immer die frühen Werke “The Back Room” (“Blood”, “All Sparks”), sowie “An End Has A Start” (“Smokers Outside The Hospital Doors”, “The Racing Rats”) sind und ich das sehr unkonventionelle (für die Band) “Papillon” sehr mag. Aber ich bin sowieso eher ein Hörer von einzelnen Songs und weniger das Album-Kind, von daher bin ich auch zufrieden, dass ich mir aus dem neuesten Album “Violence” meine Rosinen rauspicken kann – und “Magazine” stand ziemlich früh im Jahr als einer der ersten Songs meiner 20 in 2018 fest, schließlich wurde der Song bereits im Januar veröffentlicht.

Auch auf dem Album sind deutliche elektronische Einflüsse zu finden, beispielsweise auf dem Titeltrack selbst. Und es ist definitiv keine leichte Kost, nichts was man nebenbei hört. “Magazine” schlägt in die gleiche Kerbe, hat aber immerhin noch Rock-Elemente im Gepäck.

Vielleicht komme ich mal in den Genuss die Editors live zu sehen. Und wahrscheinlich würde mir ein einstündiger Festival-Auftritt mit den Hits auch reichen. Solange “Magazine” aber dabei ist, bin ich zufrieden!

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