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20 in 2015: Foals – “Mountain At My Gates”

Foals mit “Mountain At My Gates”
aus dem Album: “What Went Down”

Foals

Zu komplex für einfachen Indie Rock. Zu poppig um als Math Rock zu gelten. Foals stehen irgendwie zwischen den Stühlen und schaffen ihre eigene Nische, die auf der einen Seite zum Tanzen einlädt (“My Number”) und zum Anderen dich fragen lässt, was zur Hölle du da gerade gehört hast (“Red Socks Pugie”). Das ist keine Stilfindung, das sind Experimente mit verschiedenen Stilen. Mal gedacht, damit man aktiv mithört, mal dazu gedacht, dass man die Zeit vergessen lässt.

Die Band um Yannis Philippakis besteht seit mittlerweile elf Jahren und mauserte sich besonders mit den letzten beiden Alben “Holy Fire” und dem aktuellen “What Went Down” vom Geheimtipp zu einer Truppe, die locker große Hallen rund um die Welt füllt. Diese Konzerte und etliche Auftritte auf Festivals bescheinigen, dass die Foals als eine der besten Live-Bands aus England gelten – etwas, wovon ich mich hoffentlich selbst im nächsten Jahr überzeugen kann, denn sie kommen auf Tour.

Ich muss allerdings auch in Stimmung sein, den komplexen Indie Rock zu hören. Es fällt mir echt schwer, ein komplettes Album durchzuhören, da man das nicht einfach nur nebenbei machen kann. Bei der ersten Single aus dem inzwischen vierten Album gab es dann noch etwas zum aktiven Zuschauen, denn “Mountain At My Gates” lässt sich interaktiv bewegen um 360°. Eine kleine Spielerei, die allerdings nicht vom genialen Song ablenkt. Einfach mal anhören und mitmachen!

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