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20 in 2017: VÉRITÉ – “Saint”

VÉRITÉ – “Saint”
aus dem Album “Somewhere In Between”

Ein paar Künstler haben es bereits geschafft, mehrfach in den 20 in… vertreten zu sein. BANNERS mit “Shine a Light” und “Half Light”. Broods mit “Mother & Father” und “Couldn’t Believe”. Foxes mit “Let Go for Tonight” und “Better Love”. Rationale mit “Prodigal Son” und “Phenomenal”. Royal Republic mit “When I See You Dance With Another” und “Any Given Sunday”. The Weeknd mit “Can’t Feel My Face” und “Starboy”. Und nach diesen sechs Interpreten kommt in diesem Jahr mit VÉRITÉ mindestens noch eine Künstlerin hinzu.

Wie auch Broods und Foxes war VÉRITÉ mit einem ihrer ersten Songs Teil der unendlich ausführlichen und liebevoll gestalteten “20 in 2014”, die ich immer noch dringend überarbeiten muss. “Weekend” ist in meinen Augen immer noch ein guter Popsong, rotierte in den vergangenen Jahren aber eher weniger durch meine Playlists. Den Sprung darin hat die 1990 geborene Sängerin aus Orange County eher mit dem The 1975-Cover “Somebody Else” wieder geschafft. Ich bin kein großer Fan von The 1975, aber die Neuinterpretation von Kelsey Byrne, wie VÉRITÉ eigentlich heißt, war unfassbar gut!

Nach drei EPs in den letzten drei Jahren erschien dann in diesem Jahr ihr erstes komplettes Album namens “Somewhere in Between”. Neben recht angesagten Songs wie “Phase Me Out” oder “Underdressed” befindet sich darauf auch “Saint”, was für mich das Herzstück des Albums ist. VÉRITÉ klingt erwachsen, bedient sich am modernden RnB, mischt epischen, treibenden Beat aus Rock-Hymnen darunter, klingt aber meiner Meinung nach nie so gut, wie auf “Saint”, was einfach ihr Stil ist. Alternativer Pop, voller Emotion und nach vorne. Auch wenn der große, kommerzielle Erfolg noch ausbleibt, bleibt VÉRITÉ so aber auf meinem persönlichen Radar.

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