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20 in 2017: Nothing But Thieves – “Amsterdam”

Nothing But Thieves – “Amsterdam”
aus dem Album “Broken Machine”

Als Nothing But Thieves vor knapp zwei Jahren ihr nach dem Bandnamen benanntes Album auf den Markt schmissen, konnte ich noch nicht ahnen, was die Songs für einen Eindruck bei mir hinterlassen. “Itch”, “Trip Switch” und “Wake Up Call” sind grandiose Songs einer grandiosen Band, die auch Live richtig, richtig gut sind, wie ich auf dem Lollapalooza 2016 feststellen durfte (eines meiner wenigen Highlights im Treptower Park). Was Sänger Conor Mason und seine Kollegen da in den knapp 60-90 Minuten rausgelassen haben, war einfach erste Klasse – selbst “Where Is My Mind?” von den Pixies in Coverversion war ein absoluter Traum.

Doch die Jungs waren nicht faul, gingen sofort wieder ins Studio und präsentieren nicht einmal zwei Jahre später ihr neues Album “Broken Machine” mit einem der schönsten Motiven des Jahres auf dem Cover. So schön, dass ich die Deluxe Variante gerne als Vinyl für meine Wand hätte – aber irgendwie gibt es die nur digital. Meh.

Jedenfalls präsentieren sich Nothing But Thieves auch auf ihrem zweiten Album gewohnt laut, gewohnt voller Energie und gewohnt voller Emotionen. Aber auf kaum einem Song so sehr, wie auf “Amsterdam”. Nicht falsch verstehen, Tracks wie “Sorry” (großartig!), “Particles” oder “I’m Not By Design” sind immer noch fantastisch. Aber dieses punktgenaue “Auf-die-Fresse” des Songs mit einer Ruhephase zwischendurch, bevor es wieder losgeht, ist in meinen Augen ein perfekter Rocksong. Einer der besten Songs des Jahres.

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