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20 in 2016: Sigma feat. Birdy – “Find Me”

Sigma featuring Birdy – “Find Me”

Ein weiteres DJ-Duo aus England, welches den Sprung in die 20 in 2016 geschafft hat, besteht aus Cam und Joe – Cameron Edwards und Joseph Lenzie. Kennengelernt haben sich die Beiden an der Universität in Leeds und unterschrieben beim Label von DJ Fresh. Gemeinsam mit ihm veröffentlichten sie bereits im Dezember 2010 die Single “Lassitude”, doch der große Erfolg ließ noch einige Zeit auf sich warten. Kein Problem für Sigma, die mit DJ-Gigs und Remixes für Ellie Goulding, Groove Armada und Eric Prydz weitere Erfahrungen sammelten, die den eigenen Sound prägen sollten.

Ende 2014 – und damit vier Jahre nach der Debütsingle – war es soweit. Sie nahmen ein Sample aus Kanye Wests “Bound 2”, vermischten das Ganze mit einer ordentlichen Portion Drum and Bass und wollten das Ganze eigentlich nur als inoffiziellen Remix bei ihren Auftritten spielen. Doch der Song kam so gut bei den britischen Radiostationen an, dass daraus eine offizielle Sigma-Single wurde, die direkt auf Platz 1 der Singlecharts in England, Schottland und Neuseeland kletterte. Auch in Deutschland holte man einen respektablen Platz 7. Es folgten nicht nur weitere Songs, für welche sich Sigma unter anderem Paloma Faith (“Changing”), Labrinth (“Higher”) oder Rita Ora (“Coming Home”) ins Studio holten, sondern auch das erste Album “Life”.

Jetzt müssen sich Sigma nicht mehr bemühen um Gigs zu bekommen und auch die Gäste stehen Schlange. So sehr, dass sie direkt 2016 mit neuem Material weitermachen konnten, wie etwa der Single “Cry”, die das verbliebene Trio von Take That eingesungen hat. Der Song von Sigma, der mir allerdings bisher am Besten gefällt, ist “Find Me”, die Zusammenarbeit mit der erst 20-Jährigen, britischen Sängerin Birdy. Die Coverversion der damals noch 14-Jährigen von “Skinny Love”, im Original von Bon Iver, schlug vor fünf Jahren so enorm ein, dass bereits Ende des Jahres 2011 ihr erstes Studioalbum auf den Markt kam, welches sie in den berühmten Abbey Road Studios aufnehmen durfte. Inzwischen hat Birdy mit “Beautiful Lies” im März diesen Jahres bereits ihr drittes Album herausgebracht (Anspieltipp daraus und knapp an den 20 in 2016 gescheitert: “Keeping Your Head Up”). Während Birdy also im Rampenlicht erwachsen wird, traut sie sich auch an unterschiedliche Stile heran – und das ihre Stimme so gut zu Drum and Bass passen würde, hätte ich selbst nie gedacht.

Dazu gibt es im Video zu “Find Me” ein Wiedersehen mit der Schauspielerin Millie Bobby Brown aus “Stranger Things”.

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