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20 in 2016: Drangsal – “Allan Align”

Drangsal – “Allan Align”
aus dem Album “Harieschaim”

Die Musik des 1993 in Kandel geborenen Max Grubers ist unkonventionell und anders, doch aber irgendwie vertraut. Schließlich bedient sich Drangsal eifrig am Synth-Pop und Post-Punk der 70er und 80er. Seine Inspirationen sind die frühen Werke von The Cure, Joy Division, Depeche Mode und The Smiths. Irgendwo zwischen tanzbar und düster.

Mit seinem Debütalbum schaffte es Drangsal direkt in die deutschen Albumcharts. Das Video zur Single mit Jenny Elvers in der Hauptrolle hat für Aufsehen gesorgt, doch noch besser ist einfach die Musik. Die holt sich ihre Anleihen definitiv aus der Vergangenheit ohne je altbacken zu klingen, wie beispielsweise bei “Der Ingrimm”. Hier muss man zwangsläufig an a-ha denken. “Love Me Or Leave Me Alone” ist, als hätten Depeche Mode ihren Sound der 80er in die heutige Zeit übertragen.

Wem der Synth Pop der alten Tage fehlt, macht mit Drangsal absolut nichts falsch. Darüber hinaus präsentiert sich Gruber in Interviews sehr sympathisch. Und er ist Wrestling-Fan. Unfassbar.

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