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20 in 2016: Biffy Clyro – “Howl”

Biffy Clyro – “Howl”
aus dem Album “Ellipsis”

Die schottische Rockband Biffy Clyro ist irgendwie für mich ein Mysterium. Als sie 2007 den Durchbruch mit ihrem Album “Puzzle” schafften, habe auch ich sie kennen gelernt. Seitdem habe ich auf jedem Album des Trios Songs gefunden, die ich absolut großartig finde. Ob “Living Is a Problem Because Everything Dies” oder “Who’s Got a Match?” auf dem bereits genannten “Puzzle”, welches bereits ihr viertes Studioalbum war und den Weg zum eher Radio-orientierten Sound ebnete. Ob “That Golden Rule” oder “The Captain” auf dem Nachfolger “Only Revolutions” oder “Opposite” oder “Black Chandelier” auf “Opposites”, dem 2013 erschienen Album. Dennoch würde ich nicht behaupten, dass ich ein riesiger Fan des Trios bin.

Doch warum eigentlich? Immerhin machen Sänger und Gitarrist Simon Neil, Bassist James Johnston und sein Zwillingsbruder Ben Johnston am Schlagzeug fantastische Rockmusik ganz nach meinem Geschmack. Bereits seit knapp zehn Jahren höre ich in die teilweise energiegeladenen Kracher oder unheimlich schönen Balladen rein. Und so ist es auch mit “Ellipsis”, dem siebten Album der Schotten.

Auch hier gibt es wieder Songs, die ordentlich nach vorne gehen, wie “Animal Style”, Balladen wie “Re-arrange” und eben “Howl”, meine Wahl für die 20 in 2016. Kaum ein Song zuvor klang wie gemacht für Rock-Radiosender und eigentlich ist der Songs auch nichts Besonderes. Aber er ist ein weiterer Beweis, dass Biffy Clyro im Rock einfach jeden Stil gehen können. Unkonventionelle Experimente, ruhige Songs oder eben Songs zum Mitsingen und abgehen wie “Howl”. Und so langsam sollte ich mir Gedanken über meine Affinität zur Band machen.

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